Aktuell

Spezialmodul Funk

Im Rahmen der regelmäßigen Ausbildungs- und Übungsarbeit fand am Freitag, den 10. Oktober 2025 eine Funkübung mit dem Schwerpunkt „Grundlagen, Gerätekunde und Funkpraxis“ statt. Ziel war es, die theoretischen Kenntnisse im Bereich des Sprechfunks aufzufrischen und die sichere sowie praktische Anwendung im Einsatz zu trainieren und zu festigen.

Nach einer kurzen theoretischen Einführung zu Funkgrundlagen, Rufnamen und Funkdisziplin folgte die Gerätekunde, bei der der richtige Umgang mit den Funkgeräten, die Bedienung sowie einfache Fehlersuche beübt wurden.

Anschließend stand das Funken in der Praxis im Mittelpunkt. In verschiedenen Szenarien trainierten die Teilnehmenden den Ablauf von Funkgesprächen – vom Anruf über die Meldungsweitergabe bis zum Gesprächsende. Dabei wurde besonderer Wert auf klare Kommunikation und Einhaltung der Funkordnung gelegt.

Die Übung verlief erfolgreich und zeigte, dass regelmäßiges Training wesentlich für eine reibungslose Zusammenarbeit im Einsatz ist.

„Sommergstetten 2025“

Am Wochenende des 19. Juli 2025 hieß es für uns: raus aus dem Alltag, rein in den Einsatzmodus! Bei der Bezirksübung „Sommergstetten 2025“ im Raum Mattersburg wurde ein großflächiger Vegetationsbrand simuliert – realitätsnah, herausfordernd und mit über 170 Feuerwehrmitgliedern aus dem gesamten Bezirk.

Mit dabei: unser RLFA, das im Tankpendelverkehr für eine durchgehende Löschwasserversorgung sorgte – Kilometer um Kilometer, um die Einsatzstelle zuverlässig zu versorgen. Parallel war unser KDOF im Personentransport unterwegs und brachte Mannschaften schnell und gezielt dorthin, wo sie gebraucht wurden.

Trainiert wurden Wasserlogistik über lange Strecken, die Koordination zwischen mehreren Einheiten und der taktische Einsatz unter schwierigen Bedingungen.

Warum wir das machen? Weil im Ernstfall jede Sekunde zählt. Solche Übungen sind der Schlüssel, um Abläufe zu festigen, Routine zu schaffen und als Team noch stärker zu werden.

Einsatzübung: Verkehrsunfall mit Menschenrettung am Steilhang

Am Freitagabend führten wir eine Einsatzübung mit dem Schwerpunkt „Menschenrettung nach Verkehrsunfall“ durch. Übungsannahme war ein PKW, der von der Fahrbahn abgekommen und mehrere Meter einen steilen Hang hinabgestürzt war. Im Fahrzeug befand sich eine verletzte Person, die sich nicht selbst befreien konnte.

Nach dem Eintreffen wurde die Lage erkundet und der Unfallbereich abgesichert. Die Mannschaft begann unmittelbar mit der Rettung: Die verletzte Person wurde im Fahrzeug erstversorgt, anschließend mit einer Trage über ein gesichertes Zug- und Leitsystem den Hang hinauf transportiert.

Im weiteren Verlauf der Übung wurde das verunfallte Fahrzeug mithilfe der Seilwinde des Rüstlöschfahrzeugs wieder nach oben gezogen und gesichert abgestellt.

Nach rund 90 Minuten war die Übung beendet und die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt.

Modulübung „Fahrzeugbergung“

Am Samstag, den 10. Mai 2025, fand eine praxisorientierte Modulübung zum Thema „Fahrzeugbergung“ statt. Besonders freuten wir uns über die Teilnahme der FF Neustift an der Rosalia, die unserer Einladung gefolgt sind.

Zum Auftakt der Übung wurden unsere Einsatzfahrzeuge ausführlich vorgestellt. Dabei lag der Fokus auf der enthaltenen Ausrüstung sowie der Positionierung im Fahrzeug.

Im Anschluss daran erfolgte die Alarmierung beider Wehren zu einem simulierten technischen Einsatzszenario. Ziel dieser Übung war das fachgerechte Bergen eines Kastenwagens mithilfe von zwei Seilwinden. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf den korrekten Einsatz von Anschlagmitteln sowie die effektive Umlenkung der Zugkräfte gelegt. Ebenso im Mittelpunkt stand die reibungslose Zusammenarbeit beider Feuerwehren und die Abstimmung und Kommunikation zwischen den Maschinisten.

Die Übung war äußerst lehrreich und bot wertvolle Erkenntnisse für den Ernstfall – insbesondere im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit der FF Neustift an der Rosalia. Ein herzlicher Dank gilt unseren Gruppenkommandanten für die sorgfältige Planung und Organisation dieser gelungenen Übung.

Inspizierung 2025 unserer Feuerwehr

Wie jedes Jahr fand auch heuer die gesetzlich vorgeschriebene Inspizierung der Feuerwehren des Burgenlandes statt. Am Freitag, den 12. September 2025, war unsere Wehr an der Reihe und wurde vom zuständigen Abschnittsfeuerwehrkommandanten ABI Sebastian Taschner überprüft. Schwerpunkt der diesjährigen Inspizierung waren der Einsatz des Atemschutzes sowie das Aufbauen einer Einsatzleitung.

Unter den Gästen konnten wir zudem Abschnittsatemschutzwart HBM Oliver Abraham, Bürgermeister DI Rüdiger Knaak sowie Vizebürgermeister Oliver Biringer, der auch als Kamerad aktiv an der Inspektion teilnahm, begrüßen.

Im praktischen Teil wurde ein Wohnhausbrand mit drei vermissten Personen als Einsatzszenario angenommen. Beim Eintreffen erkundete der Einsatzleiter sofort die Lage und teilte den Gruppenkommandanten der Fahrzeuge die Aufgaben zu. Bereits auf der Anfahrt rüsteten sich zwei ATS-Trupps aus, um das Gebäude zu betreten und die Vermissten zu suchen. Währenddessen bereitete die restliche Mannschaft die Wasserversorgung vor und stellte diese sicher. Nach kurzer Zeit konnten alle vermissten Personen gefunden und das Gebäude mit unserem Lüfter rauchfrei gemacht werden.

Nach der Bekanntgabe des Übungsendes durch den Einsatzleiter erfolgte direkt vor Ort eine Nachbesprechung. Insgesamt 26 Kameradinnen und Kameraden stellten dabei ihr Können eindrucksvoll unter Beweis und überzeugten die Inspizierenden sowie die Gemeindevertretung von der Schlagkraft unserer Wehr, welche durch die anschließenden lobenden Worte bestätigt wurde.

Im Anschluss folgte im Feuerwehrhaus der schriftliche Teil der Inspizierung. Beide Bereiche – praktischer und theoretischer Teil – wurden von unserer Wehr zur vollsten Zufriedenheit von ABI Sebastian Taschner absolviert.

Nach getaner Arbeit ließen wir den erfolgreichen Abend in kameradschaftlicher Runde im Feuerwehrhaus gemütlich ausklingen.